zurück

Assessmentsysteme


 

Beitrag von Georg Rupp

ERGOS® Arbeitsplatz - Simulationssystem zur objektiven arbeitsplatzbezogenen Leistungsbeurteilung

Ergos® - Volluntersuchung einschließlich Anamneseerhebung, ggf. mit ergänzenden medizinischen Untersuchungen sowie Gutachtenerstellung. Dauer für den Probanden 6-7 Stunden.

 

 
 

Eine Schmerzabfrage erfolgt nach jeder  Übung

 


Nach jeder Station wird der Blutdruck gemessen.

Station 1

Gesamtkörperbeweglichkeit

•Stehen

 

Station 1

Gesamtkörperbeweglichkeit

•Knien

 

Station 1

Gesamtkörperbeweglichkeit

•Hocken

 


Station 2

Gesamtkörperbeweglichkeit

• Reichen nach vorn

 

Station 2

Gesamtkörperbeweglichkeit

• Reichen über Kopf

 


Station 3

Arbeitsausdauer / Tragen

 

Station 3

Arbeitsausdauer / Tragen

 


Station 4

Arbeitsbelastung

•im Stehen

•im Gehen

•in häufiger Rumpfbeuge

 

Station 4

Arbeitsbelastung

•im Stehen

•im Gehen

•in häufiger Rumpfbeuge

 

 

Station 4

Arbeitsbelastung

•im Stehen

•im Gehen

•in häufiger Rumpfbeuge

 


Station 5

Tastaturbedienung

(beidhändige Koordination)

 

Station 5

Finger-/Handfertigkeit

(einhändige Koordination)

 

 

Station 5

Fühlen

 

 

Station 5

Handgreifkraft

Fingergreifkraft

 

 

Station 5

Beugung/Streckung

Handgelenk

 

Station 5

Pronation / Supination

Unterarm

 


Die Instruktionen werden am Monitor angezeigt und die Ergebnisse aufgezeichnet

 

 
 

zurück

 

 

 

 

  zurück

ERTOMIS


 

Ertomis (EAM):

Ertomis Assessment Method wurde erstmals 1984 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Basis des Systems bilden die Profile Anforderung der Arbeit und Fähigkeiten des Menschen. Beide Profile enthalten 65 gleiche Kriterien, so daß ein direkter Vergleich möglich ist. Aus den Abweichungen der beiden Profile ergibt sich der Handlungsbedarf. Durch den Einsatz von Elementarkriterien, die die Grundfunktionen beschreiben, ist EAM ein universelles System. Es ist branchenübergreifend, an keinen Betrieb oder Kostenträger gebunden.

Die Ertomisstiftung hat 1997 die Arbeit an EAM eingestellt.


Ertomis Hilfen zur Berufsfindung:

Hilfen zur Berufsfindung wurde für die praktische Berufsfindung und Arbeitserprobung für die Teilnehmer an Rehabilitationsmaßnahmen entwickelt. Es ist in das EAM - Projekt mit eingebunden. Anders als Mediziner und Psychologen konnten die Arbeitspädagogen/ -theapeuten nicht auf gemeinsame ( und womöglich standartisierte ) Erhebungsmaterialien und -techniken zurückgreifen

Die Arbeitsprobenreihen bietet die Möglichkeit der Verzahnung zwischen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation und kann aufgrund der Einbettung in EAM auch als Übergabestelle in die Arbeitswelt dienen, da es den Anforderungsprofil von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zugeordnet werden kann.

Für folgende Bereiche wurden Arbeitsprobenreihen erarbeitet:

  • Messen

  • Technisches Zeichnen

  • Metall

  • Textil

  • Holz

  • Hauswirtschaft

  • Elektronik

  • Wirtschaft und Verwaltung

Der Dokumentationsbogen der Arbeitsprobenreihen besteht aus 50 Merkmalen.

Die Arbeitsprobenreihen beinhalten verschiedene Arbeiten und Aufgabenblätter die es ermöglichen die unterschiedlichen Bereich anhand eines standardisiert Dokumentations- und Auswertungssystems zu Beurteilen.

Die Arbeitsprobenreihen sind leider nicht mehr erhältlich, die Weiterentwicklung an diesen wurde eingestellt.

  zurück

Profilvergleichsverfahren

Profilvergleichsverfahren sind Verfahren, mit dem einerseits die Fähigkeiten eines Rehabilitanden und andererseits die Anforderungen einer Tätigkeit dokumentiert werden können. Dazu stellt das Verfahren ein Fähigkeits- und ein Anforderungsprofil bereit. Der Vergleich dieser beiden Profile ermöglicht darüber hinaus eine fähigkeitsadäquate Platzierung, z.B. an einem geeigneten Arbeitsplatz.

z.B. MLBA oder IMBA 

MELBA wurde 1991 vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung als eigenständiges Verfahren entwickelt und befasst sich ausschließlich mit Fragen der Rehabilitation und Integration psychisch Behinderter wenn beispielsweise Behinderungen infolge von endogenen oder hirnorganisch bedingten Psychosen, von neurotischen Entwicklungen oder von Intelligenzstörungen vorliegen.

www.melba.de

IMBA wurde 1996 entwickelt und ist ein für die Praxis entwickeltes Verfahren zur Verbesserung der Integration Leistungsgewandelter, Behinderter und Schwerbehinderter in Arbeit. Ihre wissenschaftliche Grundlage bilden die Ergebnisse aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt, an dem Arbeitswissenschaftler, Mediziner und Psychologen beteiligt waren. Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung.

www.imba.de

 

zurück

 

 

 

 

zurück

ATM 07


 

Beitrag von Georg Rupp

PC-Programm ATM 7.0

Das PC – Programm ATM 7.0 wurde für die Arbeitstherapie und Ergotherapie entwickelt. Es dient zum Erfassen aller arbeitsrelevanter Daten. Nach dem Erfassen dieser Daten werden die therapeutischen Ziele und die Ziele des Patienten festgelegt, gemeinsame Ziele vereinbart und ein individueller Therapieplan erstellt. Alle durchgeführten Therapieeinheiten werden dokumentieret, die qualitativen und quantitativen Ergebnisse und Beobachtungen  festgehalten. Mit Hilfe des Programms werden die Daten zu einem Abschlussbericht zusammengefügt und können statistisch ausgewertet werden. Ein Fähigkeitsprofil des Probanden kann erstellt werden. Die Stammdaten sind individuell veränderbar. Inzwischen liegt die aktuelle Version ATM 07.1 vor.

Folgende Daten werden eingegeben und erfasst:

  • allgemeine Daten zur Person
  • soziale Situation
  • beruflicher Werdegang
  • Angaben des Patienten zum Betrieb
  • Tätigkeitsbeschreibung des Patienten
  • Arbeitsschwere nach REFA
  • Beschwerden und Probleme am Arbeitsplatz
  • Probleme die der Patient angibt
  • Diagnosen bei Entlassung
  • Private und arbeitsbezogene Ziele des Therapeuten und des Patienten
  • Ergebnisse der Belastungserprobung und der Arbeitstherapie
  • Ergebnisse der sozialmedizinischen Abschlusskonferenz
 

Erstellt werden:

  • Befundbögen
  • Abschlussberichte
  • Fähigkeitsprofil

Alle Daten können statistisch in Tabellenform oder Diagrammen ausgewertet werden.

atm1.jpg atm2.jpg atm3.jpg atm4.jpg atm5.jpg

 

 

Weitere Informationen zu diesem Programm erhalten sie unter:

arbeitstherapie@webmaster.org

Die Entwicklung an ATM.07 wurde eingestell.

 

 

zurück